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Cortisolüberschuss

Erklärung

Cortisol, auch als "Stresshormon" bekannt, ist ein lebenswichtiges Hormon, das in den Nebennieren produziert wird. Eine gesunde Menge an Cortisol ist also wichtig. Es kommt z.B. in Prüfungssituationen zu einem Anstieg von Cortisol. Dieser “Stress” im Körper hilft uns, uns besser zu konzentrieren und in einer solchen Ausnahmesituation leistungsfähig zu sein. Anschließend an eine solche stressige Situation wie eine Prüfung, oder ein Vorsprechen vor Publikum, normalisiert sich der Cortisolspiegel wieder und wir entspannen uns.

Das Problem beginnt, wenn es nicht zu dieser notwendigen Entspannung kommt. Haben wir einen extrem stressigen Job, sind zusätzlich im privaten Umfeld durch unseren Partner oder unsere Familie konstant gestresst, schlafen nicht gut und essen zudem noch unregelmäßig, kommen zu viele “Stressoren” zusammen und unser Körper kommt nicht mehr runter. Und nein, einmal im Jahr für 2 Wochen nach Spanien fahren zählt nicht als die notwendige Entspannung, das reicht niemals, um den angesammelten Stress abzubauen. Über längere Zeit kommt es zu einem Cortisolüberschuss im Körper, wir befinden uns dann fast konstant im “Fight-or-flight-“ oder Überlebensmodus. Die notwendigen Entspannungsphasen fallen aus. 

Dieser Anstieg von Cortisol hat Auswirkungen auf den weiblichen Körper, da Cortisol in enger Verbindung mit anderen Hormonen steht, insbesondere mit Östrogen und Progesteron. Ein Cortisolüberschuss kann dazu führen, dass der Körper Priorität auf die Produktion von Cortisol setzt, während die Produktion anderer Hormone, wie zum Beispiel Progesteron, reduziert wird. Da Progesteron unser entspannendes Feelgood-Hormon ist, kommen wir jetzt nur noch weniger zur Ruhe. 

Damit beginnt ein Teufelskreislauf, aus dem wir nur schwer wieder herauskommen. Die Auswirkungen auf den weiblichen Körper können vielfältig sein, einschließlich hormoneller Ungleichgewichte. Dies wiederum kann den Menstruationszyklus beeinträchtigen, zu unregelmäßigen Perioden führen und sogar Fruchtbarkeitsprobleme verursachen. Darüber hinaus kann ein chronischer Cortisolüberschuss zu Erschöpfung, Schlafstörungen, Gewichtszunahme und emotionalen Schwankungen beitragen. Es ist nicht leicht, diese Spirale zu stoppen, aber definitiv möglich, wenn wir unsere Symptome ernst nehmen und uns um den so dringend notwendigen Stressabbau kümmern.


Schritt 1

Lifestyle & Supplements

Lifestyle, der dich bei erhöhtem Cortisolspiegel unterstützen kann

Stress reduzieren

Das sagt sich natürlich erstmal sehr leicht, aber du kannst an vielen Stellschrauben ansetzen. Nimm dir Entspannungszeiten für dich mit möglichst wenig Reizen.

Spazieren gehen, ein Buch lesen, mit einer Freundin telefonieren, das alles kann dein Stresslevel herunterfahren.

Vermeide außerdem große Stressfaktoren, nimm die Arbeit nicht mit nachhause, vermeide toxische Menschen in deinem Umfeld und stell dich selbst, wenn möglich, an erste Stelle.

Wenn du immer für alle da bist, aber nie für dich selber da bist, dann hilft das deinem Umfeld auch nicht, weil du durchgehend gestresst bist.

Dunkle Schokolade essen

Endlich mal ein Tip, bei dem man sich nicht selbst disziplinieren muss. In einer Studie senkte der Verzehr von dunkler Schokolade (40g täglich) über 2 Wochen den Cortisolspiegel im Urin. Die Ergebnisse müssen leider mit ein wenig Vorsicht betrachtet werden - die Studie wurde von Nestlé finanziert.

Koffeinkonsum reduzieren

Koffein stimuliert die Freisetzung von Cortisol. Ein regelmäßiger und übermäßiger Konsum von Koffein kann zu einem Anstieg des Cortisolspiegels führen, was langfristig zu einer gesteigerten Stressreaktion des Körpers führen kann.

Das bedeutet nicht, dass du deinen Kaffee komplett aufgeben sollst, aber es könnte hilfreich sein, den Konsum im Rahmen zu halten.

Heißt im Klartext:
Alles über einen Kaffee am Tag kann sich negativ auswirken. Vielleicht ist es eine Gelegenheit, auch andere eher beruhigende Getränke (think Kräutertee, Wasser mit Zitrone, etc.) in deinen Tagesablauf einzubauen, um die Balance zu finden. 

Tägliches Singen aktiviert den Vagusnerv

Singen macht nicht nur Spaß, sondern kann auch positive Auswirkungen auf deinen Cortisolspiegel haben!

Wenn du singst, stimulierst du den Vagusnerv, einen wichtigen Teil des parasympathischen Nervensystems.

Dieser „Beruhigungsnerv“ hilft, den Stress zu reduzieren und kann so dazu beitragen, den Cortisolspiegel zu senken.

Wenn sich dein Liebster beim nächsten Autokonzert von dir wieder beschwert, kannst du ihm die Vorteile deines niedrigeren Cortisolspiegels vorhalten und so hoffentlich nicht seinen in die Höhe schießen lassen.

Nahrungsergänzungsmittel, die deinen Cortisolspiegel senken können

Vitamin B5

Vitamin B5, auch Pantothensäure, hilft nicht nur bei der Energieproduktion auf zellulärer Ebene, sondern beeinflusst auch die Cortisolproduktion.

Vitamin B5 ist ein wichtiger Bestandteil bei der Synthese von Nebennierenhormonen, einschließlich Cortisol.

Wenn du also auf der Suche nach einem natürlichen Verbündeten gegen Stress bist, könnte eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B5 einen unterstützenden Beitrag leisten.

Vor allem tierische Produkte und Hülsenfrüchte enthalten viel Vitamin B5

Antioxidantien

Antioxidantien, wie beispielsweise Vitamin C und E, spielen eine bedeutende Rolle, indem sie freie Radikale neutralisieren und so die Zellschäden reduzieren, die durch einen erhöhten Cortisolspiegel entstehen können.

Durch den Schutz der Zellen vor oxidativem Stress helfen Antioxidantien, die Aktivierung der Stressreaktion zu mildern und beeinflussen so indirekt die Cortisolproduktion. Besonders Äpfel oder Beeren sind reich an Antioxidantien. 


Schritt 2

Phytotherapie

Rhodiola

Rhodiola gehört zu den sogenannten Adaptogenen, Pflanzen mit stressmindernden Eigenschaften.

Die genaue Wirkweise ist zwar noch nicht in allen Einzelheiten erforscht, jedoch deuten Studien darauf hin, dass Rhodiola eine regulierende Funktion im Stressreaktionssystem des Körpers ausüben kann.

Es wird angenommen, dass Rhodiola die Aktivität des Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-(HPA-)Achsensystems modulieren kann, welches eine Schlüsselrolle bei der Cortisolproduktion spielt.

Indem es auf diese Weise in den Stresszyklus eingreift, kann Rhodiola dazu beitragen, den Cortisolspiegel zu regulieren und den Körper widerstandsfähiger gegenüber stressigen Situationen zu machen.

Ashwaghanda

Ashwagandha, auch als Withania somnifera bekannt, gilt aufgrund ihrer adaptogenen Eigenschaften als vielversprechendes Nahrungsergänzungsmittel.

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass Ashwagandha eine regulierende Wirkung auf den Cortisolspiegel ausüben kann, wodurch es als potenzieller Stressminderer betrachtet wird.

Die genaue Wirkweise wird aktuell erforscht. Es wird vermutet, dass Ashwagandha auf neuroendokrine Prozesse einwirken könnte, insbesondere auf die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-(HPA-)Achse, die eine Schlüsselrolle bei der Cortisolproduktion spielt.

Zusätzlich zu diesen potenziellen regulatorischen Effekten, hat Ashwagandha antioxidative Eigenschaften, die die Zellen vor den schädlichen Auswirkungen von oxidativem Stress, einer Konsequenz erhöhten Cortisols, schützen können.


Schritt 3

Verschreibungspflichtige Medikamente und bioidentische Hormone

In den meisten Fällen führen die Maßnahmen in Schritt 1 und 2 zu einer Linderung der Symptome.

Falls jedoch keine Verbesserung eingetreten ist, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, der sich auf Hormonfragen spezialisiert hat.

Fachärzte in den Bereichen Endokrinologie und Gynäkologie sind hierfür besonders qualifiziert, aber auch funktionell orientierte Allgemeinmediziner können hilfreich sein.

Eine sinnvolle Vorgehensweise ist die gemeinsame Festlegung mit deinem Arzt bzw. deiner Ärztin zur Bestimmung der Hormonspiegel, wobei die Blutabnahme zwischen dem 19. und 21. Zyklustag erfolgen sollte. Basierend auf den Blutergebnissen können mögliche ernsthafte Erkrankungen, die möglicherweise für die Hormonschwankungen verantwortlich sind, ausgeschlossen und im Idealfall ein individueller Behandlungsplan mit verschreibungspflichtigen Medikamenten und/oder bioidentischen Hormonen erstellt werden.


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